Kulturforum Burgkloster

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Der Kapitelsaal Der Kapitelsaal (c) copyright: die LÜBECKER MUSEEN Foto: Michael Haydn

An der Untertrave 1
23552 Lübeck

 

Das Burgkloster zu Lübeck ist die wohl bedeutendste mittelalterliche Klosteranlage Deutschlands. Der Legende nach hat die Heilige Maria Magdalena den Lübeckern bei der Schlacht zu Bornhöved im Jahr 1227 geholfen - zum Dank errichtete man 1229 das Burgkloster und benannte es nach ihr. Im Volksmund hat sich aber bis heute der Name „Burgkloster" gehalten. Das Kloster hat eine wechselvolle Geschichte: Nach der Reformation wurde es als Armenhaus genutzt. Nach Umbauten am Ende des 19. Jahrhunderts diente es als Gericht und Untersuchungsgefängnis. Im Dritten Reich wurden hier Juden und Widerstandskämpfer inhaftiert. Die Anlage wurde von 1976 bis 1990 restauriert. Im Kreuzgang-Innenhof wurde nach dem Vorbild des im 9. Jahrhundert lebenden Abtes Walahfrid Strabo ein Kräutergarten angelegt.

Das Burgkloster ist heute Bestandteil des Europäischen Hansemuseums, kann aber auch separat besucht werden.

Weitere Informationen

  • Telefon: -
  • Öffnungszeiten (ohne Gewähr):

    Täglich 10 - 17 Uhr, letzter Einlass eine Stunde vor Schließung

    Heiligabend geschlossen.

  • Ganzjährig geöffnet: ja
  • Preise (ohne Gewähr):

    Erwachsene: 4,50€

    Kinder: 3,00€

    Ermäßigt: 4,00€

  • Hunde erlaubt: nein
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